Ein Punkt, ein einziges Pünktchen fehlt Florian zur Zulassung zum Abitur. Manfred Prohaska, Florian´s Vater kann es nicht fassen und beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. An einem Freitagnachmittag stürmt er das Lehrerzimmer von der Schule, um den Korinthenkacker von Lateinlehrer zur Rede zu stellen.
Engelhardt und die-Kollegin Lohmann sowie die Herren Arndt, Vogel und Mertens, befinden sich mental bereits im Wochenende und zeigen deshalb nur wenig Interesse an dem Anliegen des aufgebrachten Vaters. Engelhardt ein Pädagoge alter Schule, unterstützt durch die Kollegin Lohmann, lässt Prohaska kaum Raum für ein Gespräch. Lohmann allerdings stellt in verachtender Weise dem Vater das Bild des Sohnes als einen Minderleister vor.
Da dreht Prohaska durch und sieht rot. Er nimmt die Lehrerschaft als seine Geiseln und zwingt sie zur Zeugniskonferenz. Doch etwas unerwartetes geschieht. Plötzlich geht es nicht mehr um Fabian, sondern sechs Lehrer ohne Fluchtmöglichkeit sind dazu verdammt, sich miteinander zu beschäftigen. Schon bald bröckeln die bürgerlichen Fassaden und immer mehr persönliche Abgründe treten zutage. Am Ende steht die Frage im Raum, ob diese Menschen überhaupt dazu berechtigt sind, über Schüler zu richten.
Aufführungsrechte: Jan Weiler vertreten durch Marcel Hartges Literatur- und Filmagentur vertreten durch Gustav Kiepenheuer, Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin | www.kiepenheuer-medien.de
Es spielt die Gruppe Projektgruppe.
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ca. 100 Minuten + Pause
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empfohlen ab 12 Jahre
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